„Break the Silence“ – Bänke gegen Sprachbarrieren

Ein Kooperationsprojekt zum interkulturellen Austausch

Bunte Designs und starke Botschaften in verschiedenen Sprachen. Die angehenden Gestaltungstechnischen Assistentinnen und Assistenten im Pictorius Kolleg Coesfeld arbeiten derzeit an einem besonderen Kooperationsprojekt mit der Flüchtlingsinitiative und der Stadt Coesfeld: Die Schüler/innen designen RESORTI-Sitzbänke, die Bürger aktiv zum interkulturellen Austausch anregen sollen. Die besten Designs werden wir im nächsten Jahr in Coesfelds Innenstadt bewundern können.

Für RESORTI stehen Initiator Ludger Schulte-Roling (Flüchtlingsinitiative Coesfeld) sowie Lehrer und Projektbegleiter Déesire Karpe und Markus Wengrzik (Pictorius Kolleg Coesfeld) Rede und Antwort im Interview.

Herr Schulte-Roling, welche Idee steckt hinter dem Projekt der Gesprächsbänke?

„Wir sind sehr aktiv in der Flüchtlingsinitiative tätig und wissen aus Erfahrung, dass es nicht immer ganz einfach ist für Emigranten mit Coesfelder Bürgern in Kontakt zu treten. Hier können Sitzbänke einen guten Anlass für Begegnungen schaffen – Auf eine ganz unverbindliche Art und Weise.“

Wie kamen Sie zu Ihren Kooperationspartnern?

„Das Pictorius Kolleg hatte eine tolle Fotoausstellung zum Thema Migration initiiert. Da kam uns die Idee zur Kooperationsarbeit, aus der sicherlich interessante Ergebnisse hervorgehen. Nach unserer Anfrage am Kolleg konnten wir das gemeinsame Projekt der „Gesprächsbänke“ in die Wege leiten.
Als wir dann noch auf RESORTI und die passenden Design-Bänke gestoßen sind, war alles rund.“ 

Daniela Wübbeling, von RESORTI:
Bei den Parkbänken handelt es sich um eine Sonderanfertigung unseres Modells Vota. Sie  interessieren sich auch für individuelle Sonderanfertigungen?
Kontaktieren Sie uns – entweder telefonisch  +49 (0)2541 97146-0 von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr oder per Email (mail(at)resorti.de).

Herr Wengrzik, Frau Karpe warum sind Sie direkt ins Projekt eingestiegen?

„Wir finden es immer spannend mit den Schülern Projekte anzugehen, die nicht nur theoretisch sind, sondern sich tatsächlich in die Tat umsetzen lassen. Das ist hier der Fall. Die Ideen der Schüler/innen werden später tatsächlich im Stadtbild Coesfeld sichtbar werden.“

Welchen Mehrwert sollen die Gesprächsbänke bieten?

„Eine Bank schafft die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch. Wir möchten die Sitzbank als kommunikatives Medium im urbanen Raum einsetzen, um Menschen unterschiedlicher Kulturen locker und ungezwungen zusammenzubringen. Wir verwenden also starke Botschaften in mehreren Sprachen, die Menschen aktiv zum Gespräch auffordern.
Zudem verfolgen wir in unseren Entwürfen eine moderne Optik im Design, die das Stadtbild in Coesfeld – ähnlich der Streetart – erfrischen soll.“

Wodurch konnten die RESORTI-Produkte überzeugen?

„RESORTI hat uns durch die große Auswahl an hochwertigen Bänken mit hohem Designanspruch überzeugen können. Wir haben uns letztendlich für Sitzbänke entschieden, die viel Fläche und Freiraum zum Gestalten bieten.“

„Hey – Come together – Tell me your Story“ – Eingängige Botschaften in verschiedenen Sprachen sollen helfen Barrieren im urbanen Raum zu brechen. Markus Wengrzik (Fachbereich Gestaltungstechnik) und Desirée Karpe (Fachbereich Fotografie) begleiten die Schüler im Gestaltungsprozess der Bänke.

 

Und wie geht es nun weiter?

„Ende des Jahres werden die Schüler Ihre Entwürfe zum Abschluss bringen. Die besten zwei Designs werden prämiert und in unseren Werkstätten mittels Schablonen-Technik auf die RESORTI-Bänke übertragen. Nachdem noch einige organisatorische Dinge wie Standort und Ähnliches mit den Projektpartnern abgeklärt werden, sollen zwei Gesprächsbänke in der Coesfelder Innenstadt
platziert – und hoffentlich rege genutzt werden.“

Wir werden dieses spannende Projekt verfolgen und wünschen Ihnen viel Freude
und Erfolg im weiteren Projektverlauf. Danke für das Gespräch!

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