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Bänke weltweit #10: Mit Blick auf Dampfschiffe der Elbe

Die Sächsische Dampfschifffahrt führt die ältesten Schaufelraddampfer der Welt in Betrieb. In und um Dresden, Leipzig und sieben weitere Städte bewegt die Flotte mehrere Hunderttausende Passagiere pro Jahr. RESORTI-Leser Herr Erich Kunze ist mit dem Dampfer nach Pillnitz gefahren und hat vorm gleichnamigen Schloss auf einer idyllischen Parkbank Platz genommen. Schauen Sie sich seine Einsendung im Zuge der zehnten Folge Bänke weltweit in diesem Artikel an.

Wer in Ostdeutschland eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, kommt um die Sächsische Dampfschifffahrt nicht herum. Am Beispiel eines Ausflugs nach Schloss Pillnitz soll hier die „Weiße Flotte“ einem breiteren Publikum vorgestellt werden.

Aber auch wer Aversionen gegen einen flotten Wasserritt hegt, sollte weiterlesen – am Pillnitzer Ufer gibt es genügend Parkbänke, um den vorbeidampfenden Schiffen zuzuschauen oder sich anderweitig zu beschäftigen…

Die Historischen Schaufelraddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt

Dampfschiff bei Pillnitz

Dampfschiff bei Pillnitz, gesehen von der Parkbank aus

Entgegen der Annahme, dass alles, was das Attribut „Historisch“ erhält, für den ursprünglichen Zweck nicht mehr zu verwenden ist, sind die Elbedampfer noch gut unterwegs. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 11 Knoten (elbabwärts) kann man das durchaus behaupten.

Seit 1836, also mehr als 180 Jahren, gibt es die Dampfschifffahrtsgesellschaft. Sie und die Weiße Flotte überstanden in dieser Zeit Hochwasser, Währungswechsel und Weltkriege weitgehend unbeschadet.

Bei den angesprochenen Städten, an denen die Schiffe in Sachsen anlegen, handelt es sich um:

  • Dresden,
  • Leipzig,
  • Meissen,
  • Pirna,
  • Diesbar,
  • Krippen,
  • Rathen,
  • Wehlen
  • und Pillnitz.

Idee für Ausflüge von Dresden nach Pillnitz

Einen Urlaub in Dresden können Sie ideal mit einem Ausflug in den Stadtteil Pillnitz verbinden. Wollen Sie mit dem Dampfer fahren, stehen Ihnen zwei Optionen dazu offen:

  1. eine Hin und Rückfahrt von der Anlegestelle Terrassenufer, Dresden aus
  2. Hin- oder Rückfahrt mit der Buslinie 63 (Mo-Fr), Haltestelle „Leonardo-da-Vinci-Straße“ 350m bis zur Fährstelle Pillnitz

Beim Spaziergang zur Anlegestelle erkennen eingefleischte Mitfahrer der „Pillnitz 1886“, wann sich diese dem Steg nähert. Nach dem charakteristischen Pfeifton ist das Schiff nicht mehr weit:

?

Technikbegeisterte fahren gerne mit einem Dampfschiff wie diesem, da sie die Arbeit der Antriebsräder beobachten können. Nostalgiker begeistert neben der Dampfpfeife und dem kippbaren Schornstein auch die historische Dampfmaschine im Rumpf des Schiffs.

Vielen anderen Passagieren wird aber gemein sein, die herrliche Landschaft von der Position auf dem Wasser beobachten zu können.

Parkbank am Schloss Pillnitz

parkbank-in-pillnitz

Wer gerade angesichts der hohen Nachfrage keine Fahrkarte bekommt, kann das nahegelegene Schloss Pillnitz uns den Schlosspark aufsuchen. Von einer Sitzbank aus kann man dort in Ruhe auf vorbeifahrende Wasserfahrzeuge schauen und das Treiben auf der Elbe beobachten.

Im gleißenden Sonnenlicht wird einem dabei nicht kalt, und langweilig wird einem dort nicht. Die Bank besitzt noch zwei baugleiche Schwestern (außerhalb des Fotos) und ist an einem sehr passenden Ort aufgestellt.

Sie möchten mehr über das Thema Sitzbänke erfahren? Auf unserer Übersichtsseite finden Sie Tipps, Informationen und Geschichten zur Sitzbank als Stadtmobiliar.

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