RESORTI-Blog Branchennews - August 2018

Branchennews #25 – August 2018

Interessante Meldungen und Beiträge zu den RESORTI-Themenfeldern Recycling, Umweltschutz und Stadtentwicklung aus Deutschland und der ganzen Welt. Mit dabei sind nachhaltige Konzepte wie „BikeSurfing“ und weitere Fahrrad-Neuigkeiten. Viel Spaß beim Lesen der 25. Ausgabe unserer Branchennews!

BikeSharing war gestern – in Berlin gibt es jetzt “BikeSurf”

Das Konzept von Mietfahrrädern gibt es mittlerweile in vielen nationalen und internationalen Großstädten. Großflächig verteilt findet man Fahrräder von BikeSharing-Unternehmen an nahezu jedem Fahrradständer. Für einige geht der Gedanke dahinter allerdings noch nicht weit genug. So zum Beispiel dem Iren Graham Pope, der mittlerweile in Berlin lebt. Er fand einerseits, dass die verfügbaren Mietfahrräder zu teuer waren, andererseits weckten die zahlreichen Zweiräder, die mit ein wenig Arbeit wieder fahrtauglich wären, seine Aufmerksamkeit. Das Resultat dieser Gedanken: Die Sharing-Plattform „BikeSurf“, die nach dem “Pay What You Want”-Prinzip funktioniert und in Berlin bereits 3500 Nutzer hat. Das enorm-Magazin berichtet.

“Fab City”-Initiative: Die Zukunft der Städte entwickeln

Pläne und Strategien, mit denen urbane Ballungsräume grüner und nachhaltiger werden sollen, gibt es viele. Das international agierende “Fab City”-Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, Technologien für autarke und lokal produzierende Städte zu entwickeln. Das Ziel: 2054 sollen teilnehmende Städte den Verbrauch der Einwohner von Energie, Produkte und Lebensmittel selbst produzieren. Bereits jetzt gibt es über 15 Partnerstädte und -staaten. Im Juli kam es in Paris zum Fab City Summit. Der Deutschlandfunk nahm dieses Treffen als Anlass für einen kurzen internationalen Überblick: Welche Wege schlagen Städte ein, um unabhängig und nachhaltig zu werden?

Angekündigte Fahrradwende ausgeblieben – scharfe Kritik des ADFC an der Bundesregierung

Unter dem Schlagwort Fahrradwende kündigte die große Koalition im Sommer 2017 Investitionen in Millionenhöhe zur Förderung des Radverkehrs an. Bisher sei es aber lediglich bei der Ankündigung geblieben, so die ziemlich scharfe Kritik des ADFC an der Bundesregierung. Kai Schöneberg berichtet für die TAZ.

Bio boomt – aber Experten fürchten das Sterben der Bioläden

Mittlerweile gibt es in (fast) jedem Lebensmitteldiscounter eine große Auswahl an Bio-Produkten: Von Lebensmitteln über Naturkosmetik bis hin zu Reinigungsmitteln. Was für den umweltbewussten Konsumenten auf den ersten Blick gut ist, könnte für spezialisierte Ketten und den klassischen Laden um die Ecke wie verpackungsfreie Supermärkte fatal sein. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über “Das große Fressen”.

Fahrradkultur auf arte

Der deutsch-französische Kultursender „arte“ ist eine wahre Fundgrube an interessanten Themen und Sendungen. Insofern auch nicht weiter erstaunlich, dass auch dem Fahrrad als Teil des urbanen Raums im 21. Jahrhundert eine eigene Themenseite mit zahlreichen Portraits, Dokumentationen usw. spendiert wird. Unbedingt mal reinschauen, nur vielleicht nicht während des Fahrens mit dem Rad. 😉

Conceptos Plasticos – Häuser aus recyceltem Kunststoff

Mit Blick auf die großen gesellschaftlichen bzw. ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dürfte in ziemlich vielen Fällen auch die Themen Vermeidung von Plastikmüll und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum darunter sein. An der Schnittschnelle dieser Probleme setzt der kolumbianische Architekt Oscar Andres Mendez Gerardino und seine Idee der Conceptos Plasticos, Wohnhäuser aus Recycling-Kunststoff, an.

Müllentsorgung nach Verbrauch

Wer Müll spart, spart Geld! So lautet die Devise des Saarländer Müllkonzepts. Seit 2016 wird dort der Restmüll gewogen: Je Kilo, der in den Mülltonnen landet, zahlt jeder Haushalt einen bestimmten Cent-Betrag. Vorher zahlte jeder Haushalt, auch Single-Haushalte, einen Pauschalbetrag unabhängig der tatsächlichen Müllmenge.

Mit der geänderten Regelung will der Stadtrad langfristig Kosten sparen und eine striktere Mülltrennung der Bürger erzielen. Durch die erhöhten Kosten wird in jedem Fall der Umgang mit Müll bewusster und führt gegebenenfalls sogar zur Müllvermeidung.

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