7 kuriose Unfälle und Aktionen mit Mülltonnen

Dass RESORTI-Mobiliar wie zum Beispiel Mülltonnen und -container keiner Fliege etwas zu Leide tun, dürfte weit verbreitet Zustimmung finden. Der heutige Artikel will die harmlosen Behältnisse in keinster Weise als gefährlich klassifizieren. Und doch zeigten in der Vergangenheit mindestens zehn Fälle, dass Mülltonnen Menschen verschlucken, arbeitsunfähig machen oder gar der Lächerlichkeit preisgeben können. Eine kuriose Sammlung der sieben denkwürdigsten Unfälle und Aktionen mit Mülltonnen, zusammengestellt von RESORTI.

Stecken geblieben #1 – im Müllcontainer

Beginnen wir mit zwei Zeitgenossen, denen vermutlich eins der noch nachvollziehbareren Malheure widerfuhr. Wenngleich ihr Tun und Treiben nicht in der Legalität zu verorten war.

Sowohl in Hamburg (2015) als auch in Bremen (2016) blieb ein Mann je kopfüber in einem Abfallcontainer stecken. Beim jüngsten Fall handelt es sich sogar um einen Wiederholungstäter: Helfer befreiten den Bremer bereits zum zweiten Male aus dem Schlund der Müllbox.

Wie auch seinem norddeutschen Leidensgenossen konnten Polizisten kriminelle Motive für den Einstieg in den Müllcontainer nachweisen. Offen bleibt die Frage, wer für das Aufschweißen des hochwertigen Mobiliars aufkommen musste.

7 kuriose Unfälle und Aktionen mit Mülltonnen - RESORTI-Blog 1

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Stecken geblieben #2 – im Mülleimer

Endet ein Beutezug in einem Müllcontainer vielleicht zwangsläufig mit dem dortigen Verbleib, rätselt man bei den folgenden Geschichten hingegen noch über Verlauf und Ursache:

Die Protagonisten sind mit einem Rentner und einem Studenten zwei unbescholtene Bürger, die ebenfalls in missliche Lage gerieten. Auch sie blieben stecken – allerdings nicht in einem Container, sondern in einem wesentlich kleineren Mülleimer.

Der eine ward mit dem Kopf voran verschluckt, der andere sogar vollständig. Über beide dürfte angesichts des Schadens bereits genügend Spott gehagelt sein. Dennoch bleibt auch hier offen: Was hat die zwei erst in diese Lage kommen lassen?

Stecken geblieben #3 – im Papierkorb

Es gibt immer noch eine Steigerung. Will man einschlägigen Medienberichten in ihrer Benennung des entsprechenden Möbelstücks glauben, ist eine Putzfrau in Würzburg in einem Papierkorb stecken geblieben. Bei der Ausübung ihrer Arbeit klemmte sie sich offenbar den Arm in einem trichterförmigen Behälter ein.

Keine allzu witzige Geschichte, sah sich die Frau schon bald gesundheitlichen Problemen ausgesetzt. Herbeigerufene Feuerwehrleute schafften es mit Hilfe eines Metallfräsers, den Arm der Dame aus dem wohl unterschätzten Möbelstück wieder zu befreien.

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7 kuriose Unfälle und Aktionen mit Mülltonnen – RESORTI-Blog 1

Fußballprofi holt sich Hexenschuss durch Mülltonne

Der ehemalige Fußballspieler Michael Schulz (VfB Oldenburg, FC Kaiserslautern, Borussia Dortmund, Werder Bremen) zog sich seinerzeit einen Hexenschuss zu, als er außerhalb seines Hauses mit seiner Mülltonne zugange war.

Man weiß nicht, welcher Art und Größe diese war, doch sollten Mülltonnen zumindest im Privatbereich heutzutage keine gesundheitlichen Schäden mehr nach sich ziehen.

Allerdings befindet sich Schulz mit seinem Hexenschuss in bester Gesellschaft mit weiteren Bundesliga-Spielern:

  • Leon Andreasen fiel nach dem Paketöffnen mit einem Messer für mehrere Länderspiele aus
  • Jerome Boatengs Knie erlitt Schaden, als eine Stewardess den Essenstrolley dagegen rammte
  • auf den Fuß von Oliver Reck fiel eine Seifenschale, was in einer Platzwunde resultierte
  • Kevin Trapp brach sich bei einem Promotion-Dreh für den DFB die Hand

Mülltonne bot keinen ausreichenden Schutz der Privatsphäre

Lange ist es her, als Googles Streetview-Car hierzulande die Gemüter erregte. Auch in Spanien kartografierte der Kleinwagen natürlich emsig die Umgebung, und hätte die folgende Szene am liebsten aus den Aufnahmen getilgt:

Hinter einer Mülltonne am Wegesrand war ein Mann gerade beim Wasserlassen zugange, als ihn die 360-Grad-Kamera erwischte. Den Fahrern fiel das inmitten ihrer Datenmengen nicht auf, und auch der Betroffene schien es nicht zu bemerken.

Dies wirft nachträglich jedoch weiter die Frage auf, ob das Recht, zum Beispiel sein eigenes Haus auf Google Streetview verpixeln zu lassen, auch auf den eigenen Körper ausgeweitet werden kann.

Geldunfall – Ersparnisse sorgsam in die Tonne gekloppt

Zugegeben, das Innere eines gefüllten Mülleimers ist für Wertgegenstände ein relativ sicherer Ort. Voraussetzung dafür ist, dass auch alle Leerungsberechtigten von seiner Nutzung wissen.

Die Ehefrau eines Rentners nahe München, der die gemeinsame Geldkassette während eines Wochenendausflugs im Unrat versteckte, wusste dies eben nicht und beförderte rund 10.000 Euro am darauffolgenden Montag in die Müllabfuhr.

Ehekrise und Altersarmut konnten jedoch durch einen aufmerksamen Hausmeisterkollegen abgewendet werden, der kurz vor der Müllabholung den verdächtig hochwertig aussehenden Gegenstand verwahrte und der Polizei übergab.

Anmerkung RESORTI:

Wir suchen nach wie vor nach der Herkunft deutscher Redewendungen, darunter auch die, etwas „in die Tonne zu kloppen“. Vermutlich können die Beteiligten hier jedoch nicht weiterhelfen…

Mülltonnen-Rennen bei Starkregen

Zu guter Letzt weisen wir noch darauf hin, was mit einzeln aufgestellten Mülltonnen bei Starkregen passieren kann. Auch wenn der Videograf seine Freude beim Kommentieren dieses Rennens hatte – eine Mülltonnenbox hätte Verlust und etwaige Schäden ganz gewiss verhindert.

Bild- und Videomaterial zu den Mülltonnen-Kuriositäten