RESORTI ist jetzt klimaneutral

Fahrten zum Arbeitsplatz, Energie für PCs, Server und Kaffee – In Summe fällt so einiges des täglichen Geschäftsbetriebes negativ in die Klimabilanz. RESORTI nimmt sich seiner Verantwortung an und ist nun als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert.
Doch was heißt das genau, wie geht das und warum das Ganze?

Der Ansporn

Nachhaltigkeit ist schon lange ein RESORTI-Thema. Das spiegelt sich nicht nur im Recycling-Sortiment, sondern auch im Betriebsalltag wieder. Hier wird Müll getrennt, der Hybrid zum Firmenfahrzeug und ein möglichst papierloses Büro gepflegt. 

„Doch wir können mehr tun“, findet Daniel Bertmann, RESORTI Geschäftsführer. „Dem Verursacherprinzip nach, haben wir als Unternehmer eine größere Verantwortung gegenüber Umwelt- und Klimaschutz als Privatpersonen. Unser Geschäftsbetrieb verbraucht täglich Ressourcen und erzeugt Emissionen. Diesen CO2-Abdruck auszugleichen ist eigentlich nur fair.“
In 2020 definiert er gemeinsam mit ClimatePartner eine Klimaschutzstrategie, um sein Unternehmen klimaneutral auszurichten.

Daniel Bertmann - RESORTI Daniel Bertmann,
Geschäftsführer von RESORTI:

„Es ist ein gutes Gefühl Klimaschutz langfristig in unserer Unternehmenskultur verankern zu können .“


Was bedeutet klimaneutral?

Ganzheitlicher Klimaschutz folgt dem Grundsatz: Unnötige Emissionen vermeiden, bestehende Emissionen reduzieren und unvermeidbare Emissionen ausgleichen. Unternehmen, Prozesse oder Produkte sind klimaneutral, wenn die entsprechenden CO2-Emissionen durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert werden.

Step by step zum Klimaschutz

Um die RESORTI-Emissionen anschaulich zu machen, wurde mit Hilfe von Climate Partner zunächst ein Carbon Footprint für die Geschäftsaktivitäten in 2019 ermittelt.
Der Corporate Carbon Footprint erfasst alle negativen Umwelteinflüsse in Anlehnung an die Richtlinien des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard (GHGProtocol). Berücksichtigt werden Emissionsquellen wie Energie und Heizung, aber auch Geschäftsreisen, Büromaterial etc.

Die Analyse des Carbon Footprints ermöglichte es, Reduktionspotenziale und -hebel zu identifizieren, entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und fortlaufende Klimaschutzziele zu definieren. Emissionen die übrig blieben und aktuell nicht vermieden werden konnten, wurden durch die Investition in ein Klimaschutzprojekt aus dem ClimatePartner-Portfolio konsequent ausgeglichen.

Ausgleich  durch Klimaschutzprojekte. Wie funktioniert das?

Der Mechanismus des CO2-Ausgleichs gründet auf der Tatsache, dass sich Treibhausgase gleichmäßig in der Atmosphäre verteilen und die Treibhausgaskonzentration somit überall auf der Erde in etwa gleich ist. Deshalb ist es für die globale Treibhausgaskonzentration und den Treibhauseffekt unerheblich, an welchem Ort auf der Erde Emissionen verursacht oder vermieden werden. 

Ein Ausgleich kann durch Klimaschutzprojekte erfolgen, denn diese sparen nachweislich Treibhausgase ein, zum Beispiel durch Aufforstung oder erneuerbare Energien. Unabhängige Organisationen wie TÜV, SGS, PwC u. a. kontrollieren die genaue Höhe der Einsparungen. Der Betreiber eines Klimaschutzprojektes kann durch den Verkauf von zertifizierten Emissionsminderungen sein Projekt finanzieren. Nur Projekte, die finanzielle Unterstützung benötigen, werden als Klimaschutzprojekte anerkannt. 

Darüber hinaus tragen die Klimaschutzprojekte aus dem ClimatePartner-Portfolio auch zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele bei.

RESORTI bekämpft die Plastikflut 

Plastikmüll

2050 wird es in den Ozeanen mehr Plastik als Fisch geben. Foto: pixabay                                            

Über 8 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer. Die Dringlichkeit dieser Plastikflut etwas entgegen zu setzen ist hoch. Daher kompensierte RESORTI seine 45,861 Tonnen CO² erfolgreich im Kampf gegen schwimmende Müllberge. Investiert wurde in das Projekt „Meeresschutzprogramm Plastic Bank Weltweit“.

Die klimaneutrale Zertifizierung behält ein Jahr Gültigkeit und wird fortlaufend überarbeitet und angepasst.

Zum Projekt

Gerade in Entwicklungsländern fehlt oft die Infrastruktur zur richtigen Entsorgung von Plastikmüll. Geld gegen Plastik – nach diesem Ansatz handelt die Plastic Bank. 

In Haiti, Indonesien, Brasilien und auf den Philippinen sammeln Menschen Plastikmüll. In lokalen Sammelstellen können sie diesen gegen Geld, Lebensmittel, Trinkwasser, Handy-Guthaben oder Schulgebühren eintauschen. Das Projekt sorgt somit dafür, dass weniger Plastik ins Meer gelangt. Stattdessen wird es recycelt und zu sogenanntem Social Plastic verarbeitet, welches als Rohmaterial für neue Produkte, wie etwa Verpackungen, dient.

Für jede ausgeglichene Tonne CO2 werden 10 kg Plastikmüll gesammelt.

Für jede ausgeglichene Tonne CO2 werden 10 kg Plastikmüll gesammelt.

 

Zudem fördert das Projekt eine nachhaltige Entwicklung vor Ort durch Bekämpfung von Armut oder die Verbesserung der Lebensbedingungen. 

Mit der Climate Partnerschaft investiert Daniel Bertmann nicht nur in die Sauberkeit der Ozeane, sondern auch in die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens: „Der Klimaschutz zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Engagement um nachhaltiger zu wirtschaften ist für RESORTI ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“