Europäischer Tag des Fahrrades 2016

Radfahren ist gesund, schont die Umwelt und spart Geld. Um mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern, wird jährlich am 03. Juni der Europäische Tag des Fahrrades gefeiert. Anlässlich dieses Tages erklärt RESORTI, wie Städte fahrradfreundlicher werden und wie Sie mit der App radbonus Kilometer in Rabattgutscheine umwandeln können.

Heute ist der europäische Tag des Fahrrades. Der wird seit 1998 jedes Jahr am 03.06 gefeiert. Ins Leben gerufen wurde der Aktionstag von der „Vereinigung für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger“  von der Nichtregierungsorganisation ATTAC. Die Verkehrsdichte hatte sich damals durch motorisierte Fortbewegungsmittel problematisch entwickelt. Deshalb entstand die Idee, einen Tag einzurichten, an dem Menschen dazu aufgefordert werden, das Auto einfach mal stehen zu lassen und stattdessen in die Pedale zu treten

In Deutschland finden zu diesem Anlass jedes Jahr mehrere Aktionen statt, wie zum Beispiel Fahrradtouren und –demos. Zudem nimmt sich das statistische Bundesamt den 03. Juni jährlich zum Anlass, aktuelle Zahlen über die Fahrradnutzung in Deutschland zu veröffentlichen. Die Botschaft, welche an diesem Tag vermittelt werden soll ist der positive Einfluss vom Radfahren. Denn das Fahrrad ist das umweltfreundlichste und zugleich gesündeste, sowie sozial verträglichste Verkehrsmittel.

Das Fahrrad ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel

Etwa 72 Millionen Fahrräder gibt es in Deutschland. Doch nur etwas mehr als die Hälfte der Bundesbürger nutzen das Fahrrad zumindest gelegentlich. Die Meisten davon als Transport- oder Fortbewegungsmittel. Dabei bringt das Fahrrad eine Reihe von positiven Effekten mit sich. Und zwar für die eigene Gesundheit, die Umwelt und das Leben in der Stadt.

Fahrradlenker (c) radbonus

Radfahren ist gesund und schont die Umwelt

Radfahren ist gesund. In erster Linie fördert es Herz und Kreislauf. So senken laut WHO bereits 4,5 Kilometer Fahrradfahren täglich das Risiko eines Herzinfarktes um bis zu 50 Prozent.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ausdauersportarten ist Radfahren zudem gelenkschonend. Radfahren ist deshalb gerade für alte Menschen und Menschen mit Übergewicht empfehlenswert. Auch zum Abnehmen eignet sich die Sportart. In einer Stunde verbrauchen Radfahrer im Schnitt 400 Kilokalorien.

Das Fahrrad ist nicht nur ein gesundes, sondern auch ein äußerst umweltbewusstes Fortbewegungsmittel. Im Gegensatz zu motorisiertem Verkehr beträgt der Schadstoffausstoß gleich null. Nicht nur die Umwelt, sondern auch die Städte würden durch mehr Radfahrer und dadurch weniger Autofahrer entlastet werden. Denn Radfahren ist platzsparend und erzeugt keinen Lärm.

Martin Koch (c) RESORTIWenn Sie Fahrrad-Fan sind, dann schauen Sie sich unsere Übersichtsseite Radeln mit RESORTI an. Dort gibt es Themen rund ums Rad: Tourtipps, Geschichten, Innovationen.

Radbonus belohnt Fahrradfahrer

Wir haben uns den Europäischen Tag des Fahrrades zum Anlass genommen, über die App radbonus zu berichten. Das Prinzip ist simpel: Über die Ortungsdienste und Bewegungssensoren des Smartphones misst die App die zurück gelegten Fahrradkilometer.

Diese werden gespeichert und aufaddiert. Nach den ersten 50 Kilometern wird der Radfahrer bereits belohnt. Und zwar mit Rabattgutscheinen für Onlineshops. Je mehr Kilometer ein Nutzer auf diese Weise sammelt, desto mehr Gutscheine werden freigeschaltet. Die Registrierung erfolgt ohne Namen oder E-Mail Adresse. Jeder Radfahrer erhält automatisch eine ID-Nummer, bleibt also völlig anonym.

Kilometer sammeln und in Gutscheine umwandeln

Kilometer sammeln und in Gutscheine umwandeln

Auch Arbeitgeber, Krankenversicherungen oder Städte können in das Programm einsteigen und Radfahrer mit Boni für ihre Leistung belohnen. Durch einen speziell eingerichteten Algorithmus ist gesichert, dass die Kilometer auch wirklich mit dem Fahrrad und nicht etwa mit der Bahn oder dem Auto zurückgelegt werden.

Radfahrer als Helden des Alltags

Nora Grazzini ist das Gesicht hinter radbonus. Die Gründerin will mit diesem Bonussystem zu mehr Klimaschutz und Gesundheit beitragen. Als leidenschaftliche Radfahrerin  will sie mit der Idee die Welt ein Stückchen verbessern: „Radfahren ist aktiver Klimaschutz, gut für die Gesundheit und belastet Städte viel weniger als der Autoverkehr. Radbonus setzt sich dafür ein, dass dieser Beitrag zur eigenen Gesundheit und zum Allgemeinwohl anerkannt und belohnt wird.“

Das Startup radbonus wächst seit der Gründung stetig

Das Startup radbonus wächst seit der Gründung stetig

Denn wer sich auf das Rad schwingt und damit auf das Auto verzichtet, spart Geld und produziert keinen Schadstoffausstoß. Motorisierter Verkehr belastet die Umwelt sehr stark.

Auch kommt es dadurch in Städten zu einigen Problemen, wie Lärmbelästigung und Platzmangel. Die Idee hinter dem Bonussystem ist also, den Radverkehr zu fördern, indem mehr Menschen durch die Boni dazu motiviert werden. Im Sinne der Umwelt und der Gesundheit.

Kilometer sammeln und online shoppen

Das Kölner Startup gibt es seit Ende 2015. Seitdem ist radbonus stetig gewachsen. Viele Onlineshops sind bereits als Partner gelistet und versprechen Rabatte als Belohnung für Radfahrer. Darunter sind natürlich Fahrradshops, aber auch Sport-, Mode-, Outdoor- und Kosmetikshops. Radfahrer schlagen mit der App also ihren Nutzen. Sie erhalten nicht nur Rabatte, sondern leisten auch noch aktiv etwas für ihre Gesundheit und die Umwelt.

Mehr Wertschätzung für Radfahrer in Städten

Die positiven Auswirkungen vom Radfahren sowohl auf die Umwelt, als auch auf die Gesundheit sind eigentlich allgemein bekannt. Dennoch mangelt es in vielen Städten noch an ausreichend sicheren Radwegen, sowie Abstellmöglichkeiten.

Seit 2011 gibt es den Copenhagenize Index, der die Fahrradfreundlichkeit von Großstädten bewertet und alle zwei Jahre eine Liste mit den fahrradfreundlichsten Städten weltweit veröffentlicht. Um Städte fahrradfreundlich zu machen, müsste sich auch im Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer etwas ändern. Das sieht auch Nora Grazzini so.

Nora Grazzini, Gründerin von radbonusNora Grazzini, Gründerin von radbonus
„Ich plädiere dafür, dass wir vor allem die Radfahrer erstmal ernst nehmen und wertschätzen. Das kann in Form von Ausbau der Radwege erfolgen, im offenen Austausch zwischen allen beteiligten Parteien, aber auch schon in der Kommunikation. Die Kommunen sollten den Bürgern verdeutlichen, wie wichtig das Thema für sie ist. Denn wenn man die Früchte des Radverkehrs ernten möchte, sollte man auch etwas geben. Und Wertschätzung versetzt bekanntlich Berge.“

Städte fahrradfreundlich machen mit Produkten von RESORTI

RESORTI bietet viele Produkte, die Städte Fahrradfreundlicher machen. So zum Beispiel eine Reihe von Fahrradständern. Ob Reihenanlagen, Anlehnbügel oder ganze Fahrradüberdachungen, wir bieten viele Möglichkeiten zur Unterbringung von Rädern.

Diese stehen darin sicher und sortiert, sodass man sich mit dem Fahrrad problemlos durch die Stadt bewegen kann und dieses auch immer einen Platz hat. Dadurch wird Radfahren in der Stadt angenehmer und mehr Menschen werden dazu motiviert, in die Pedale zu treten.

In unserem Shop finden Sie fahrradfreundliches Stadtmobiliar

In unserem Shop finden Sie fahrradfreundliches Stadtmobiliar

Sie wollen Ihre Stadt fahrradfreundlich machen? Wir bieten eine große Auswahl an Produkten, die Radfahrern das Leben in der Stadt erleichtern. So finden Sie in unserem Shop verschiedene, Überdachungen, Fahrradgaragen und auch E-Bike Ladestationen.

Weitere Informationen zum Europäischen Tag des Fahrrades

  • Auf der Website von radbonus gibt es alle Infos zum Kilometerzählen
  • Ausführlichere Informationen zum Europäischen Tag des Fahrrades
  • Der ADFC berichtet über die positven Auswirkungen vom Radfahren auf die Gesundheit

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